Ganz Kenia unter einem Dach
Besuchen Sie das Nationalmuseum in Nairobi, um mehr über das Leben, die Natur und Kultur Kenias zu erfahren. Das Museum befindet sich in der Nähe des Museumshügels (Museum Hill), 10 Minuten Fahrtzeit vom Stadtzentrum. Außer dem Museum, das im Jahr 2005 sehr schön renoviert wurde, können Sie auch die botanischen Gärten, einen Naturlehrpfad, verschiedene Läden und ein Restaurant besuchen.
Von Kriegern bis zu Vogelarten
Werfen Sie, bevor Sie das Museum selbst betreten, einen Blick auf die moderne Kunst am Eingang und bewundern Sie die heimische Kunst in der Eingangshalle. Die Sammlung enthält die schönsten Utensilien der Eingeborenenstämme. Im weiteren Verlauf der Sammlung finden Sie weitere Ausstellungsbereiche über diese Zivilisation und ihre Kultur, mit Beispielen von Masai-Krieger-Monturen und Halsketten. Ein bedeutender Teil des Museums ist auch der afrikanischen Tierwelt gewidmet. Es gibt einen Raum voller ausgestopfter Tiere, wie Wild, einem Löwen und einer Giraffe, und insbesondere die Vogelsammlung ist recht umfangreich. Vom Nashornvogel bis zur Fahnennachtschwalbe sind zahlreiche Arten zu sehen. Außerhalb des Museums finden Sie auch einen Reptiliengarten mit beeindruckenden Schlangen. Der interessanteste Ausstellungsbereich ist wohl der über die Entstehung der Menschheit. Dieser Teil der Sammlung zeigt besondere Abgüsse menschlicher Fossilien, wie ein fast intaktes Skelett eines 1,6 Millionen Jahre alten Turkana-Jungen, das am Turkana-See in Kenia gefunden wurde. Prähistorische Schädel unserer Urahnen bieten einen einzigartigen Überblick über die Entstehung des Menschen.
Ein Elefant mit Leibwächtern
Das prominenteste Objekt des Museums ist das Skelett von Ahmed, eines der berühmtesten Elefanten Kenias. Dieses gigantische Tier mit seinen enormen Stoßzähnen war im Jahr 1919 im Marsabit-Nationalpark zur Welt gekommen. Die Umweltschützer hatten befürchtet, dass dieser majestätische Elefant wegen seiner Stoßzähne Wilddieben zum Opfer fallen würde. So ordnete 1970 der damalige Präsident Jomo Kenyatta an, dass Ahmed sieben Tage rund um die Uhr von Leibwächtern beschützt werden solle. Er gewährleistete, dass das Tier zu jeder Zeit von zwei Parkaufsehern bewacht war. Ahmed erreichte das stolze Alter von 55 Jahren und starb im Jahr 1974 eines natürlichen Todes.
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